Onkel Heinz Back- und Hobbystudio

Teigmacher Teigmacher

Hier können sie verschiedene Teigrezepte finden, die Seite wird laufend erweitert     
Hier gehts zurück zur Homepage
Strudelteig
Mürbeteig
Rührteig
Brandteig
Quark-Butter-Teig
Feiner Sandteig
Süßer Gebildbrotteig
Kalter Hefeteig - NEU-
Crepe Teig
Eierpfannkuchenteig
Taco-Teig
Brandteig-Grundrezept
Brandteigtipps
Blitzmürbteig

 

Hausmacher Nudelteig
Blitzblätterteig
HEFETEIG
Quark-Öl-Teig
 verschiedene Ausbackteige
Bisquitteig
Falscher Blätterteig
Echter Blätterteig
Flammkuchenteig
Hefegrundteig
Hefegrundteig 2
Hefegrundteig 3
Krapfenteig
Mürbteig 2


 
Pizza Teig sizilianischer Art
Quarkblätterteig
Hefe-Plunderteig
Sauerteig ansetzen
Lebkuchenteig
Quark Ölzeig 2
Rührteig ohne Backpulver
Vollkornmürbteig Tipps

   
 
 
Grundteig für Strudel

     225 g zimmerwarmes Mehl
     Jodsalz
     3 El. Öl
     1 Tl. Essig
     100 ml lauwarmes Wasser, Menge
     - anpassen.
     Öl; zum Bestreichen
     1 Eigelb; eventuell!

Zubereitung

Mehl, Fett und Wasser sind die Zutaten, aus denen Strudelteig besteht, und trotzdem gibt es eine Vielzahl an "Grundrezepten",
weil jede Region und jede Hausfrau ihr Rezept hat, das oft von Generation zu Generation weitergegeben wird. Allen gemeinsam ist jedoch die Art der Zubereitung und die Tatsache, dass sich keine ganz exakten Mengen angeben lassen - hier ist das
berühmte Fingerspitzengefühl gefragt! Die Zutaten müssen alle die selbe Temperatur haben, also alles etwa 1 Stunde vor Beginn der Arbeit in Heizungsnähe stellen. Als Fett nimmt man meist Öl, doch schwören einige auf flüssige, nicht heiße Butter oder
Margarine, andere wieder mischen die Fette, und in manchen Familien gibt man etwas Schmalz in den Teig. Auch bei der Frage, ob Eigelb in den Teig gehört, scheiden sich die Geister. Tatsache ist, dass es den Teig besonders knusprig macht und für Bräunung wie für Aroma sorgt. Allerdings kann der Teig dann leichter reißen.
Um dem vorzubeugen, gibt man ein Löffelchen Essig dazu; seine Säure aktiviert den Mehlkleber und macht den Teig elastisch.
Strudelteig verlangt viel Handarbeit! Mehl auf die Arbeitsfläche sieben und in die Mitte eine Mulde drücken. Eine Prise Salz mit Öl (bzw. sonstigem Fett), Essig und Wasser (und evtl. Eigelb - siehe oben!) hineingeben und in der Mulde mit etwas Mehl
vermischen. Von außen nach innen das übrige Mehl einkneten und dabei so lange arbeiten - mindestens 10 Minuten! - bis der Teig glatt, homogen und elastisch ist und nicht mehr klebt. Wenn nötig, kann man noch etwas Mehl einkneten, das nach und
nach darüber gesiebt wird.
Den Teig zur Kugel formen und häufig mit viel Schwung auf die Arbeitsfläche werfen, bis er völlig homogen ist und alle Mehlreste und Luftbläschen entfernt sind und die Spannung genommen ist.
Erneut zur Kugel formen, leicht mit Öl bestreichen und eine Schüssel darüberstülpen. Den Teig so eine Stunde ruhen lassen, damit das Mehl quellen kann.
Nun den Strudelteig hauchdünn ausrollen. Dann den Strudelteig auf einem sehr großen, leicht bemehlten Tuch so dünn wie möglich ausrollen; mit bemehlten Händen so dünn wie möglich ausziehen.
Dazu mit den Händen unter den Teig fahren und ihn mit den flach ausgestreckten Fingern von der Mitte aus nach außen ziehen.
Diese Arbeit von allen Seiten des Teiges durchführen und so oft wiederholen, bis der Teig hauchdünn ist. Am besten arbeitet
man hierzu an einem freistehenden Tisch. Damit der Teig nicht reißt, sollten Sie ihn beim Ausziehen ab und zu mit flüssiger,
jedoch nicht mehr heißer Butter bzw. Öl bestreichen.
Eventuelle dickere Ränder, die sich nicht weiter ausziehen lassen, am Schluß abschneiden.

     Quelle: Spar Haushaltsjournal

zurück

Mürbteig
Grundrezept
Zutaten für das Grundrezept Süßer Mürbteig
250 g Mehl, 50 g Kristallzucker, 2 Eigelb,1 Prise Salz, I50 g Süßrahmbutter,
evtl. 3 EL Wasser oder Milch

Zutaten für das Grundrezept Salziger Mürbteig
250 g Mehl, 2 Eigelb, I Prise Salz,
150 g Butter, evtl. 3 EL Wasser

Geräte: Backbrett
Vorbereitung ca 30 Minuten
Zubereitung ca  6 Minuten
Kühlen: I/2 Stunde tiefkühlen oder
3-4 Stunden im Kühlschrank

Alle Zutaten möglichst in einem kühlen Raum zum Backen bereitstellen.
Das Mehl aufs Backbrett sieben. In der Mitte eine Mulde formen. Zucker, Eigelb und Salz
zugeben und zusammenkneten. Die Butter in Stücke schneiden. Alles mit den Fingerspit
zen gut in den Teig einarbeiten. Wenn der Teig zu fest ist, noch Wasser oder Milch hin-
zufügen. Kurz durchkneten. Der Teig darf nicht warm werden. Einen Teigballen for-
men. In Alu- oder Frischhaltefolie verpacken und mindestens 12 Stunde tiefgekühlt oder
3-4 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

zurück

Rührteig
    Zutaten für das Grundrezept:
    250 g Butter, 250 g Zucker,
    abgeriebene Schale einer unbehandelten
    Zitrone, 4 Eier, I Päckchen Backpulver,
    500g Mehl, etwa 0,2 I Milch

    Geräte:
    Rührgerät mit Schneebesen
    Zuhereitung ca  10  Minuten

Die Butter in der warnlen Küche oder auf der  Klappe des Backofens in der  Teigschüssel  weich werden lassen. Dann mit dem Rühr gerät (Besen) 1 Minute schaumig rühren.
Langsam den Zucker dazurieseln lassen. Die Zitronenschale zufügen.   Die Eier (in Raumtemperatur) jeweils in etwa 1/2 Minute einrühren.    Mehl und Backpulver in die Teigmasse  sieben, rühren, die Milch zugeben und  noch einmal gründlich durchrühren.

zurück

 Brandteig
   für süßes und salziges Gebäck

   Zutaten für das Grundrezept:
   1/4 l Wasser,100 g Butter,
   1 Prise Salz,150 g Mehl, 4 Eier

   Geräte:
   Butterbrotpapier oder Alufolie, Topf,
   Schneebesen, Backtrennpapier

    Zubereitung: 15  Minuten
    Mehl auf ein Butterbrotpapier oder auf  Alufolie sieben. Wasser mit der Butter in
    einem Topf bis zum Kochen erhitzen. Mehl rasch und auf einmal hineinkippen.
    Topf vom Feuer nehmen. Die Masse mit dem Schneebesen rühren, bis sie glatt ist
    Wieder aufs Feuer stellen und unter ständigem Rühren weiter abbrennen bis der Teig
    sich gut vom Topf löst, glänzt und einen Kloß bildet. Etwas auskühlen lassen.
    Dann nach und nach Eier und Salz hinein rühren. Nach dem Zugeben jeden Eies muß
    der Teig ganz glattgerührt werden.Vollends auskühlen lassen. Mit dem Spritz-
    sack oder 2 Löffeln das Gebäck formen und auf Backtrennpapier setzen. Nach dem
    Backen unverzüglich mit einer Schere die  Kappen von den Krapfen schneiden.

zurück

Quark-Butter-Teig
Zutaten für das Grundrezept:
200 g Magerquark,
200 g Butter,
1 Eigelb,
200 g Mehl, I/2 TL Backpulver,
1 Prise Salz
Zum bestreichen:
2 Eigelb
Geräte:
Backbrett, Wellholz
Zubereitung ca  7 Minuten
Ruhezeit: ca.10-12 Stunden
im Kühlschrank

Den gut ausgedrückten Magerquark mit der Butter und dem Eigelb verrühren. Das Mehl mit Backpulver und Salz darübersieben und mit dem Rührlöffel untermischen. Rasch mit den Händen den Teig gut, aber nicht zu lange verkneten. Er darf nicht handwarm werden.
Eine Teigkugel formen. In Backpapier oder Alufolie einwickeln und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
Am nächsten Tag mit einem gut bemehlten Wellholz den Teig auswellen und weiter-
verarbeiten.
Sollte er zu stark kleben, zwischen zwei Frischhaltefolien ausrollen.

zurück

Feiner Sandteig
Zutaten für das Grundrezept:
250 g Süßrahmbutter,
90 g Puderzucker,
350 g Mehl,
1 Päckchen Vanillezucker,
1/2 TL Salz,
2 kleine Eier

Geräte:
Backbrett oder Schüssel
Zubereitung: 6 Minuten
Ruhezeit: 1 Tag

Auf dem Backbrett oder in der Rührschüssel alle Zutaten schnell mischen. Je rascher
umso besser.
Auf keinen Fall lange kneten! Den Teig zu einer Kugel formen. In Alufolie
eingepackt einen Tag kühl (etwa 15 Grad C ) ruhen lassen. Je nach Rezept weiterverarbeiten.

zurück

Süßer Gebildbrotteig
Dieser Grundteig kann für Hasen, Weihnachtsmänner,Brezel ,Weckmänner u.s.w.
verwendet werden.
Flechten wir aus diesem Teig Zöpfe, so kneten wir immer 100 g Sultaninen, manchmal auch gehacktes Zitronat mit ein.

    1 kg Weizenmehl (Type 405) · 1 Würfel  Bäckerhefe (40 g) · 100 g Zucker ·
    1 Teel. geriebene Zitronenschale · 150 g Butter · 3/8  l  Milch · 2 Teel. Salz · 3 Eier

In das Mehl eine Mulde drücken. Die Hefe hinein bröckeln, zuckern und mit etwas lauwarmer Milch anrühren. Etwa 10 Minuten gehen lassen. Inzwischen die Margarine schmelzen und wieder abkühlen lassen. Die Hefe mit dem Mehl vermengen, dann mit allen Zutaten vermischen. Den restlichen 1/8l  Milch nur langsam zugeben, falls der Teig zu fest werden sollte. Den Teig abschlagen, durchkneten
und zugedeckt warm und zugfrei beiseite stellen. Gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat. Dann beliebige Gebildbrote oder einen Zopf daraus formen oder flechten  Nochmals  gehen lassen und im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad C (Gas Stufe 3) backen.
HINWEIS: Anstelle der Frischhefe kann man Trockenhefe verwenden denn entfällt das anrühren

zurück

Hausmacher Nudelteig
     Wenn wir Nudeln selbst zubereiten, müssen wir uns
     Zeit nehmen.

     450-500 g Weizenmehl (Type 405 oder 550) · 5 große Eier ·
     1/4 Teel. Teel. Salz

Das Mehl bergartig auf das Backbrett schütten. In die Mitte einen tiefen Krater machen und die Eier hineinschlagen, salzen. Mit der einen Hand zunächst mit einer Gabel langsam den überstehenden Mehlrand zu den Eiern mischen. Mit der anderen Hand
immer wieder Mehl nach oben schieben und mit der Gabel dazumischen und schlagen, bis die Eier ziemlich alles Mehl aufgenommen haben. Nun zu kneten beginnen und etwa 15 Minuten kneten, bis der Teig glatt und geschmeidig und alles Mehl verarbeitet ist.
Falls der teig zu weich ist noch etwas Mehl zugeben, ist er zu fest etwas Wasser zugeben.
Den Teig in eigroße Teile schneiden, jedes Teil auf schwach bemehltem Brett hauchdünn ausrollen. Die Teigplatten auf Küchentücher legen und etwa 1 Stunde ruhen lassen. Dann jede Platte w:e einen Eierkuchen aufrollen und mit scharfem Messer in
feine oder breite Streifen schneiden. Die Streifen lose auf ein Backbrett legen und trocknen lassen.
Während des Trockenprozesses immer mal wiedes mit der Hand hochheben und neu anordnen.

zurück

Blitzblätterteig
Zutaten
     500 g Mehl
     1/4 l Wasser
     1/2 Tl. Salz
     400 g Butter

Zubereitung

Wer Blätterteig schneller und einfacher selbst herstellen möchte, kann es mit dem Blitzblätterteig versuchen. Er ist allerdings nicht von der selben Qualität wie der klassische Blätterteig . Der Blitzblätterteig eignet sich vor allem für Böden, die für Törtchen, Torten und Kuchen bestimmt sind.
Herstellung : Das Mehl auf ein Backbrett sieben und in die Mitte ein Mulde drücken.
 Das Wasser hineingiessen und das Salz hineinstreuen, die Butter in Würfeln auf dem Mehlrand verteilen.
 Mit möglichst kühlen Händen rasch zu einem Teig zusammenwirken; die Butterwürfel bleiben dabei als Klümpchen erhalten,
dürfen also nicht völlig mit dem Mehl verbinden.
Den Teig zu einer Platte von 30 x 60 cm ausrollen, wie im klassischen Rezept für Blätterteig, dreimal in doppelten Touren zusammenschlagen und nach jeder Tour 5-10 Minuten in den Kühlschrank legen. Den Blätterteig nach dem letzten Lagern im
Kühlschrank wie im Rezept beschrieben verarbeiten, dabei alle Regeln beachten, die auch für den klassischen Blätterteig gelten.

     Aus: GU Backvergnügen wie noch nie.
     (ISBN-3-7742-5200-9)

zurück

Hefeteig
Zutaten für das Grundrezept: klassische Methode
500 g Mehl,1 Würfel frische
Backhefe (ca. 42 g), 50 g Zucker,
1/8 I Milch,150 g Butter,
I/2 TL Salz, 2 Eier

Geräte:
Rührgerät mit Knethaken
Zubereitung ca. 15 Minuten
Zum Aufgehen: 90-100 Minuten

Eine große Schüssel durch Ausspülen mitwarmem Wasser leicht anwärmen.
Das Mehl hineinsieben. In die Mitte des Mehlseine Mulde drücken. Die Hefe zerbröckeln und hineingeben. Mit einer Prise Zucker überstreuen und mit etwa der halben Menge lauwarmer Milch übergießen. Die Milch darf auf gar keinen Fall heiß sein, sonst geht die Hefe nicht mehr auf. Mit etwas Mehl von der Mulde zu einem ßrei verrühren. Das gibt den Vorteig. Mit einem frischen Küchentuch die Schüssel zudecken und an einem zugfreien, warmen Ort 15-25 Minuten gehen lassen.Wenn die Menge des Vorteigs sich verdoppelt hat, geht's weiter.
Die weiche Butter in Flöckchen, Zucker, Salz, Milch und Eier gut vermengen und solange mit den Händen oder dem Knethaken desRührgerätes durcharbeiten, bis der Teigelastisch ist und sich gut von der Schüssel löst. Den Teigballen herausnehmen und auf dem Backbrett kräftig durcharbeiten. Die Teigschüssel mit Mehl ausstäuben und den Teig hineingeben. Mit dem Küchentuch bedecken und wieder an einem zugfreien, warmen Platz 30-45 Minuten gehen lassen, etwa so lange, bis sich die Teigmenge verdoppelt hat. Jetzt kann der Hefeteig verarbeitet werden. Vor dem Backen, also bereits geformt,
noch einmal etwa 30 Minuten gehen lassen
HINWEIS: Anstelle der Frischhefe kann man Trockenhefe verwenden denn entfällt das anrühren

zurück

 Quark-Öl-Teig
Zutaten
     200 g Mehl
     1/2 Tl. Mehl
     1 Tl. Backpulver; gestrichen voll
     100 g Speisequark; 10% Fett i.Tr.
     4 El. Milch
     4 El. Olivenöl; kaltgepresstes
     Butterschmalz; fürs Blech

Zubereitung

Mehl in eine Schüssel sieben, mit Salz und Backpulver vermischen. Die restlichen Zutaten dazugeben und mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe kräftig durchkneten. Wird der Teig bröckelig, von hand weiterkneten, bis er glatt und geschmeidig ist.
Teig ausrollen und nach gewähltem Rezept weiterverarbeiten.
Im vorgeheizten Ofen bei 175-200 Grad backen.
TIP: Beide Teigarten können statt mit weissem Mehl auch mit Vollkornmehl gebacken werden. Dann eventuell etwas mehr lauwarmes Wasser oder Milch dazugeben.
(für 1/2es Backblech oder 32er Form)

zurück

Pizza Teig nach sizilianischer Art
Ergibt: 1 dicke Kruste von 38 bis 40 cm Durchmesser.
Der Zusatz von Olivenöl zu diesem Teig ergibt einenm erklichen Unterschied in Aroma und Beschaffenheit der fertigen Teigkruste. Sie hat ein kuchenartigeres, zarteres
Inneres und eine härtere, dickere Außenkruste, was besonders geeignet ist für Pizza in der tiefen Form, Pizza mit reichlich Sauce oder gefüllte Pizza. Dieser Teig läßt sich
auch besonders gut ausrollen und ist ausgezeichnet für einige der gerollten und gefüllten Varianten, die eine dünne, starke Kruste erfordern.

1/16 l warmes Wasser
3-3 1/2 Tassen Mehl
(43 bis 46 Grad C)
1/16 l Olivenöl
1 Päckchen aktive Trockenhefe
1/2 TL Salz

1. Das Wasser in eine mittelgroße Rührschüssel gießen
und die Hefe hineinstreuen. Sacht mit einer Gabel umrühren, bis die Hefe sich aufgelöst hat und die Flüssigkeit eine hellbeige Farbe annimmt.
2. 1 Tasse Mehl, Olivenöl und Salz hinzufügen. Mit einem Holzlöffel gründlich vermengen. Eine zweite Tasse Mehl dazugeben und erneut vermengen. Nachdem man die zweite Tasse Mehl dazugegeben hat, sollte der Teig sich von den Seitenwänden der Schüssel lösen und eine weiche, klebrige Masse bilden.

Anmerkung: Für eine extradicke Kruste den Teig vor dem belegen oder
Füllen 20 bis 30 Minuten in der Form gehen lassen.

zurück

Quarkblätterteig
Zutaten
     250 g Mehl
     1 Prise Backpulver
     1 Päckchen
     Vanillinzucker
     (bei Herstellung von süßem Gebäck)
     250 g Schichtkäse oder trockener Quark
     250 g Süßrahmbutter

Zubereitung

Mehl, Backpulver und Vanillinzucker in eine Rührschüssel geben.
Schichtkäse oder Quark auf einem Sieb abtropfen lassen oder in die Mitte einer Stoffserviette geben, die Zipfel der Serviette über dem Schichtkäse oder Quark zusammenfassen, drehen und so die Flüssigkeit herausdrücken. Schichtkäse oder Quark
glattrühren oder durch ein Sieb streichen, zum Mehl geben, die kalte Butter in Flöckchen darauf verteilen. Zutaten schnell zu einem Knetteig verarbeiten, bis er glatt ist und keine Streifen oder Flecke mehr zu sehen sind.
Weiter verfahren wie beim selbstgemachten Blätterteig, indem die verschiedenen Touren gemacht werden. Quarkblätterteig kann man bereits 1 bis 2 Tage vor dem Backen zubereiten. Das Backergebnis ist besonders gut, wenn er lange im Kühlschrank
gelegen hat, schnell verarbeitet wird und in den vorgeheizten, recht heißen Backofen kommt.

zurück

Plunder- oder Hefeblätterteig
Zutaten
     375 g Mehl
     25 g Hefe
     1/4 l Milch; lauwarm
     40 g Zucker
     1 Spur Salz
     40 g Butter; ODER Schmalz
     200 g Butter

für die Füllung

     Marmelade ODER
     Nüsse; gerieben ODER
     Mandeln; gestiftet ODER
     Rosinen und Korinthen

Zubereitung

Aus den Zutaten au?er der Butter am Schluss einen Hefeteig bereiten.
Wenn dieser fertig aufgegangen ist, kalt stellen, bis er die gleiche Temperatur wie die Butter hat.
Die Butter zwischen Pergamentpapier zu einem flachen Quadrat ausrollen.
Den Hefeteig zu einem Quadrat mit dreifacher Kantenlänge ausrollen. Die Butter darin einschlagen und weiterverarbeiten wie im Rezept für echten Blätterteig beschrieben.
Plunderteig wird 3-4 Touren gearbeitet.
Nach Belieben mit einer Füllung versehen und formen. Man kann gefüllte Kränze, Flechten oder Kleingebäck herstellen und
dieses nach dem Backen (Backblech mit Wasser benetzen) je nach Geschmack mit Zuckerglasur überziehen.
Backtemperatur: 225-250 Grad Backzeit: 20 min. - 50 min., je nach Gebäckgrösse
*
     Quelle: "Wir kochen" Verl. Waldheim-Eberle

zurück

Ausbackteige
1. Süßer Bierteig
150 g Mehl
1/8 I helles Bier
2 Eigelb
glattrührenund etwas ausquellen lassen
Salz,1 Vanillinzucker
2 Eiweiß, steifschlagen und unterziehen
Mehl zum Wenden
Tip: für salzige Gerichte den Vanillinzucker weglassen.
Passend zu: Obst.

2. Ausbackteig auf französische Art
125 g Mehl
1/8 I Sahne
2 Eier
50 g Zucker
4 EL Calvados oder Apfelkorn
Alle Zutaten zu einem Eierkuchenteig verrühren und etwas ausquellen
lassen
Passend zu: Obst

3. Ausbackteig mit Kräutern
125 g Mehl
1/8 I Wasser
2 Eier
Salz Paprikapulver
je 1 EL gehackter Dill, Schnittlauch,
Petersilie
Zubereitung siehe Nr.2
Passend zu:  "Fisch, Geflügel"
 

4. Ausbackteig mit Wein
125 g Mehl
1/8 I Weißwein
2 Eier
Schale 1/2 Zitrone
Zucker oder Salz
Zubereitung siehe Nr.2
Passend zu: Obst, Gemüse, Geflügel

zurück

Biskuitteig
(für einen Tortenboden)
Zutaten
     4 Eier; getrennt
     3 El. Kaltes Wasser
     170 g Zucker
     80 g Mehl
     80 g Speisestärke
     1 Tl. Backpulver

Zubereitung

Den Boden einer Springform mit Papier auslegen. (Auf keinen Fall den Boden oder den Rand der Springform einfetten, da der Teig sonst beim Backen abrutscht.) Eiweiss und das kalte Wasser mit den Quirlen des Handrührgerätes zu sehr steifem Schnee
schlagen. Er soll luftig und zugleich fest genug sein, so dass ein Messerschnitt darin sichtbar bleibt. Dann den Zucker unter ständigem Weiterschlagen langsam einrieseln lassen und weiterrühren, bis es nicht mehr knirscht. Eigelb auf niedrigster Stufe
unterziehen, bis vom Eigelb nichts mehr zu sehen ist. (Bei zu langem Rühren entweicht sonst zu viel Luft aus der schaumigen Masse.) Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen und sieben, zur Eimasse geben und mit einem grossen Schneebesen kurz
unterheben. Dabei nicht rühren, sondern den Schneebesen durch beide Schichten ziehen, über der Handkante abschlagen und neu ansetzen. Die Masse in die Springform füllen und glattstreichen.
Form in den Backofen schieben, auf Gas Stufe 2 / 180°C schalten und etwa 35-40 Minuten backen. Nach 35 Minuten ein Holzstäbchen in die Kuchenmitte stechen und herausziehen. Bleibt kein Teig daran haften, ist der Boden fertig, sonst noch etwa 5 Mituten weiterbacken.

zurück

Falscher Blätterteig
             Zutaten
             250 g Mehl, 3 gestrichene Tl. Backpulver,250 g Quark, 250 g Butter
Zubereitung
Auch der falsche Blätterteig ist schneller zubereitet als der klassische. Er enthält weniger Fett, dafür aber Quark.
Arbeitsablauf: * Das Mehl mit dem Backpulver auf ein Backbrett sieben und in die Mitte eine Mulde drücken.
* Den Quark und die in Stücke geschnittene Butter in die Mulde geben. Quark und Butter mit wenig Mehl zudecken und mit
kühlen Händen von innen nach aussen alles glatt zu einem Teig verarbeiten.
* Den Teig auf einer schwach bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von 30 x 60 cm ausrollen, zweimal in doppelten
Touren zusammenschlagen und dannach locker über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
* Den Teig am nächsten Tag auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einer Platte von 30 x 60 cm ausrollen und beliebiges
Gebäck daraus formen. Beim Verarbeiten des falschen Blätterteiges ebenfalls die Grundregeln beachten, die für den klassischen
Blätterteig gelten.
*
     Aus: GU Backvergnügen wie noch nie.
     (ISBN-3-7742-5200-9)
zurück

Blätterteig
Für da Herstellen von Blättertei gibt es verschiedene Methoden. Die bekanntesten sind die deutsche und die französische,
daneben aber noch zahlreiche Kombinationen. Welche Methode auch verwendet wird: Grundsätzlich kommt es darauf an, die
Butter beziehungsweise das verwendete Fett nicht mit dem Teig zu verkneten, sondern in hauchdünnen Schichten zwischen den
Grundteig zu wirken, damit es beim Backen als Treibmittel die vielen Teigschichten blättrig voneinander trennen kann. Im
Privathaushalt wird man am besten nach der deutschen Methode arbeiten. Für die französische Methode wäre beispielsweise
eine kühle Marmorplatte nötig, um den Erfolg zu gewährleisten.
Unsere Tips * Blätterteig stets auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Wichtig beim ausrollen: Den Teig niemals nur
in einer Richtung rollen, sondern stets in zwei Richtungen, nämlich von unten nach oben und von links nach rechts. Wird Blätterteig nur in einer Richtung ausgerollt, so schrumpft er beim Backen ebenfalls nur an einer Seite zusammen.
* Blätterteig mit einem scharfen Teigrädchen schneiden oder mit einem dünnen Messer. Sind Teigrädchen oder Messer nicht scharf genug, werden die Teigränder gedrückt statt geschnitten; die Ränder kleben dann leicht aneinander und können beim
Backen nicht gleichmässig aufgehen.
* Wenn Sie Blätterteig mit Eigelb bestreichen, so sparen Sie die Schnittkanten so sorgfältig wie möglich aus, da der Teig an den Kanten sonst zusammenklebt und das luftige aufgehen behindert wird; unter Umständen gerät das Gebäck dadurch schief.
* Blätterteigreste können übereinandergelegt, locker zusammengedrückt und nochmals ausgerollt werden. Sie gehen allerdings nicht so stark auf, eignen sich aber gut für kleine Plätzchen oder Streifen, mit denen man das Gebäck verziert. Sie werden mit
Eigelb auf das grössere Gebäck gesetzt.
* Wird Blätterteig zum Auslegen von Förmchen oder von einer Springform verwendet, so sollte der Teig erst in Streifen oder Stücke geschnitten, locker zusammengedrückt und dann ausgerollt werden. Er wird dadurch zwar nicht so blättrig und leicht, ist
aber stabiler und fällt nicht so leicht zusammen, wenn eine Füllung oder Obst drauf kommt.
* Blätterteig stets auf ein mit kaltem Wasser abgespültes Backblech legen. (Förmchen oder Springform entsprechend behandeln) und vor dem Backen 15 Minuten ruhen lassen.
*     Aus: GU Backvergnügen wie noch nie.
     (ISBN-3-7742-5200-9)
zurück

Sauerteig
Heute wollen wir einen Roggen- oder Weizensauerteig selbst ansetzen:

200 gramm Roggen- oder Weizenmehl mit 0,2 l Buttermilch und einer Prise Salz verrühren, in ein Glas oder eine Schale geben, mit einem Tuch abdecken und 5 - 6 Tage an einem warmen Ort (in der Küche ca. 25 Grad) stehen lassen.
Der Teig muß nach dieser Zeit kleine Bläschen zeigen und leicht säuerlich riechen.
Verarbeitet wird er nach der Stehzeit wie folgt:
ca. 24 Stunden vor der Backzeit wird er mit ca. 4-5 Esslöffel Mehl aufgefrischt sowie mit etwas lauwarmen Wasser bis ein dickflüssiger Teig entsteht. Dieser wird bei ca. 28 Grad zugedeckt bis zum Backtag stehen gelassen.
Am Backtag kneten man soviel Mehl dazu bis ein fester Teig entstanden ist. Die hälfte davon kann man zum Rezept verwenden, die andere Hälfte lässt man zugedeckt bis zum nächsten Backtag stehen.
Wer will kann auch fertigen Sauerteig ( Seitenbacher) im Reformhaus oder in gutsortierten Lebensmittelmärkten kaufen
Ausserdem gibt es Trockensauerteige die problemlos zu verarbeiten sind..

zurück

Grundrezept Kalter Hefeteig
Für den Teig:
30 g Hefe
1/8 I lauwarme Milch
500 g Mehl
1 Eigelb
125 g weiche Margarine oder Butter
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker 1 Prise Salz
abgeriebene Schale von 1 Zitrone (unbehandelt)

Die Hefe fein zerbröckeln und mit der Hälfte der lauwarmen Milch glattrühren. Den Hefe­brei mit drei Viertel des gesiebten Mehls, der restli­chen Milch, dem Eigelb und dem weichen Fett verkneten. Den Teig kräftig durcharbei­ten und zu einer Kugel formen. Zucker und Gewürze dürfen noch nicht zugegeben werden. Den Teigkloß in einen tiefen Topf oder eine große Schüssel mit reichlich kaltem Wasser legen. Man muß so lange warten, bis sich der Kloß vom Boden löst und an der Wasseroberfläche schwimmt. Das kann bis zu 1 Stunde dauern. Nun den Hefeteig aus dem Wasser nehmen und abtropfen las­sen. Zucker, Vanillinzucker, Salz, Zitronenschale und das restliche Mehl unterkneten. Den Teig ausrollen, formen und ohne ihn aufgehen zu lassen, in den kalten Back­ofen schieben. Die Hefe kann nun während der Aufheizzeit des Ofens treiben. Die in den Rezepten jeweils angegebe­nen Backzeiten und Back­temperaturen einhalten.

zurück

Lebkuchenteig

500 g Honig
250 g Zucker
250 g Pflanzenfett
1 kg Mehl
50 g Dunkler Kakao
1 Essl. Zimt ;gemahlen
1 Essl. Lebkuchengewürz
1 Essl. Nelken ;gemahlen
2 Eier
10 g Pottasche
1 Essl. Rosenwasser

Den Honig, Zucker und das Pflanzenfett zusammen in einem Topf aufkochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Danach abkühlen lassen.

Das Mehl, den Kakao und die Gewürze in eine grosse Schüssel sieben. Die abgekühlte Honigmasse, die Eier und die in Rosenwasser aufgelöste Pottasche dazugeben. Alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten und möglichst einige Stunden kalt stellen.

Dann den Teig auf leicht bemehlter Unterlage ausrollen und die gewünschten Formen ausstechen oder mit Schablonen ausschneiden.

Die Lebkuchen im vorgeheizten Backofen (200-225 Grad) je nach Dicke der Stücke 15-20 Minuten backen.

Leicht verformtes Gebaeck kann beschnitten werden, wenn es aus dem Backofen kommt und noch etwas weich ist.

Nach dem Backen werden die Lebkuchen mit Zuckerguss - verschieden eingefaerbt mit Speisefarben, Fruchtsaft, Kakao, Eigelb usw. - bestrichen oder bespritzt oder mit Schokoladenglasur überzogen.

Verziert werden sie mit Liebesperlen, kleinen bunten Bonbons, Schokoladenplaetzchen, Weihnachtskringeln oder Konfekt, Mandeln, Nüssen usw.

1 Lebkuchenrezept reicht für ein Hexenhaus oder für 10 grössere Gebaeckstücke oder 100 - 120 Teile Kleingebaeck.

Backen (Falken-Verlag)

zurück

Eierpfannkuchenteig

350 g Weizenmehl Typ 405
80 g Zucker
1 Prise Salz
6 Eier
1/2 l Milch
80 g Butter oder Magarine zum Ausbacken

1. Mehl, Zucker, Salz und die Eier verrühren.
2. Die Milch langsam dazugeben, so das keine Klümpchen entstehen.
3. Teig 20 min. quellen lassen.
4. Fett in der Pfanne erhitzen, den Pfannkuchen bei mittlerer Hitze backen, bis die Unterseite goldbraun ist.
5. Wenn sich die Ausseiten kraeuseln, den Pfannenkuchen drehen, und wie oben nochmal backen.

TIP:

Die Pfannkuchen werden besonders locker, wenn man den Teig mit 1/4 l Milch und 1/4 l Mineralwasser anmacht.

zurück

Crepesteig

125 g Weizenmehl Type 405
50 g Zucker
1 Prise Salz
2 Eier
1/8 l Milch
1/8 l Wasser
1 Essl. Öl
2 Essl. Butter, zum Ausbacken

1. Mehl, Zucker und Salz mischen. Die Eier unterrühren. Nach und nach Milch, Wasser und Oel zufügen. Dabei dürfen keine Klümpchen entstehen. Den Teig 1 Stunde quellen lassen !!

2. Eine Pfanne, ca. 20 cm mit etwas Fett einpinseln, Teig auf dem Pfannenboden gleichmaessig verteilen. Beide Seiten goldgelb backen.

FERTIG

Tip: in die Mitte einen Klechser Konfitüre ....

zurück

Taco-Teig

500 g Mehl
125 g kaltes pflanzliches Fett
2  gestr.Teel. Salz
3/10 l warmes Wasser

Mehl in Schüssel sieben, Pflanzenfett in kleine Stücke schneiden und mit dem Mehl zu groben Krumen (Krümeln) verkneten.

Salz im warmen Wasser auflösen und dann in kleinen Mengen unter die Krumen kneten. So lange Kneten bis der Teig glatt ist!

Den Teig in eine Schüssel geben, abdecken und eine Stunde ruhen lassen.

Danach Teig noch einmal durchkneten und nochmal 10 Min. ruhen lassen. Den Teig zu kleinen Ballen formen (4cm Durchmesser) und dann zu runden Fladen (ca. 18 cm Durchmesser) ausrollen. In einer sehr heissen Pfanne von beiden Seiten kurz braten (leichte Farbe geben)

zurück