Fettgebackenes
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Leckere süße und pikante Rezepte für die Friteuse oder den Fetttopf
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Bozener Crostoi
Für etwa 60 Crostoi: 400 g Mehl, 1/2
P. Backpulver, 30 g Butter, 50 g Zucker, 1 Prise Salz, 2 Eier, knapp 1/8
l Milch, 1 Schnapsglas Grappa, Puderzucker zum Bestäuben.
Mehl mit Backpulver in eine Schüssel
sieben. Butter, Zucker, Salz, Eier, Milch und Grappa zugeben, zu einem
glatten Teig verkneten.
Den Teig auf einer bemehlten Fläche etwa
2 mm dick ausrollen und in 3 x 3 cm große Quadrate schneiden. Jeweils
10 Stück auf einmal in das heiße Fett geben, in 4-6 Minuten
von beiden Seiten goldbraun backen, herausheben, abtropfen lassen, mit
Puderzucker bestäuben.
Aus 100 g Mehl, Salz, Zucker, Ei, Öl und Bier einen Ausbackteig rühren. Zwetschgen waschen, mit Küchenpapier trockentupfen, halb aufschneiden und entsteinen. In den restlichen 2 EL Mehl wenden und anschließend mit 2 Gabeln duch den Ausbackteig ziehen. Portionsweise in dem 180° heißen Fett(in der Friteuse oder in einem Topf auf Stufe 10 der Automatikplatte) 3-4 Minuten goldbraun ausbacken. Für die Sauce Eier, Zucker und Cognac in einen hohen Topf geben und bei milder Hitze (Stufe 3 der Automatikplatte) mit den Quirlen des Handrührers schlagen, bis eine schaumige Creme entstanden ist. Warm zu den Krapfen servieren.
Zubereitung
Mehl mit Backpulver mischen, auf die Tischplatte
sieben und in die Mitte eine Vertiefung eindrücken. Zucker, Backöl,
Aroma
und Eier hineingeben, mit einem Teil des Mehls
zu einem dicken Brei verarbeiten. Butter in Stücke schneiden, auf
den Brei geben und mit Mehl bedecken. Von der Mitte aus alle Zutaten schnell
zu einem glatten Teig verkneten, sollte er kleben, ihn eine Zeitlang kalt
stellen. Den Teig etwa 1 cm dick ausrollen, Mutzenmandeln ausstechen und
schwimmend in siedendem Backfett goldgelb backen. Mit einem Schaumlöffel
herausnehmen, auf einem Kuchenrost gut abtropfen lassen und noch heiss
in Zucker wälzen.
Zubereitung
Die Margarine mit dem Zucker und der abgeriebenen
Zitronenschale schaumig rühren. Nach und nach die Eier hinzufügen.
Stärkemehl, Mehl und Backpulver mischen
und mit den Mandeln unterrühren.
Zuletzt den Rum zugeben und den Teig 1 Stunde
im Kühlschrank ruhen lassen.
Danach mit zwei Teelöffeln vom Teig kleine
Klösschen abstechen und formen. Die Mutzenmandeln in 180°C heissem
Fett etwa
3 Minuten goldgelb backen. Abtropfen lassen
und mit Puderzucker bestäuben.
Zubereitung
Die Butter zergehen lassen, mit dem Zucker, der abgeriebenen Zitronen- schale, dem Salz und den Eiern schaumig rühren und den Rum hinzufügen. Mondamin, Mehl und Backpulver vermischen und nach und nach unter die anderen Zutaten rühren, bis ein glatter Teig entsteht. Diesen eine halbe Stunde ruhen lassen und anschliessend 1 cm dick ausrollen. Beliebige Formen (z. B. Quadrate, Rauten, Sterne usw.) ausstechen und in dem heissen Fett goldbraun ausbacken. Auf Küchenkrepp entfetten und noch heiss mit Puderzucker bestreuen.
Zubereitung
Margarine, Zucker, Vanillinzucker und Ei schaumig
rühren.
Zitronenschale, Salz und Magerquark hinzufügen.
Das mit dem Backpulver gemischte Mehl ebenfalls unterrühren. Mit zwei
Eßlöffeln 12 Klöße abstechen und in heißem
Fett - 175 Grad - 5 Minuten fritieren. Mit Zimtzucker bestreut servieren.
Butterschmalz auf 170 Grad erhitzen. Ein längliches Stück Pergamentpapier leicht fetten, Teigringe mit einem Spritzbeutel mit großer Tülle auf das Papier spritzen, in das Fettbad gleiten lassen und goldgelb ausbacken. Anschließend auf einem Gitter gut abtropfen lassen.
Puderzucker mit Zitronensaft und drei Eßlöffel heißem Wasser glattrühren und auf die Spritzkuchen streichen.
Zubereitung :
Aus Wasser und Zucker einen Sirup kochen,
mit Zitronensaft abschmecken und weitere 10 Minuten einkochen lassen. Schaum
abnehmen. Erkalten lassen. 1/4 L Wasser zugiessen un aufkochen lassen.
Das Mehl einrieseln lassen und alles gut verrühren. Auf kleiner Flamme
10 Minuten den Teig rühren, erkalten lassen.
Anschliessend die Eier nach und nach unter
den Teig geben und 10 Minuten gut duchkneten.
In der Zwischenzeit das Öl in einer Pfanne
erhitzen. Teig in einen Spritzbeutel mit grosser Sterntülle in das
heisse Öl spritzen.
Ca. 2-3 Minuten ausbacken, die Spritzstücke
müssen von allen Seiten gleichmässig braun sein. Spritzkuchen
mit einem Schaumlöffel aus dem Fett nehmen, abtropfen lassen und in
den Sirup geben.
Nach 10 Minuten die Spritzkuchen aus dem Sirup
nehmen und servieren.
Mehl in eine Schüssel geben, in der Mitte eine Mulde bilden. In der lauwarmen Milch Hefe auflösen und etwas von dem Zucker zugeben. Das Ganze in die Mehlmulde geben, mit Klarsichtfolie abdecken und an einem warmen Ort aufgehen lassen.
Eigelb mit restlichem Zucker über Wasserdampf schaumig schlagen. Eimasse zum aufgegangen Vorteig geben und mit Zitronenschale und Rum würzen. Alles zu einem glatten Teig verarbeiten, so lange kneten, bis der Teig sich vom Schüsselrand löst.
Den Teig salzen, flüssige Butter zugeben und nochmals gut durchkneten. Ein Drittel des Teigs weiter verarbeiten für die Nussdreiecke, den restlichen Teig mit Folie abgedeckt gehen lassen.
50g Nusskerne, gehackt, geröstet, 1 El
Walnussöl, 1 El Honig, etwas Mehl für die Arbeitsfläche,
500g Fett zum Ausbacken, 5 El Puderzucker, gemischt mit 1/2 TL Zimt
Zubereitung:
Zum Hefeteig Wallnusskerne, Walnussöl
und Honig geben, gut durchkneten, mit Klarsichtfolie zugedeckt aufgehen
lassen. Den aufgegangen Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca.
1/2 cm dick ausrollen. Mit Hilfe eines Teigrades Dreiecke schneiden, auf
ein bemehltes Blech legen, abgedeckt gehen lassen.
Anschließend schwimmend in heißem
Fett ausbacken abtropfen lassen und mit dem Zucker-Zimt-Gemisch bestreuen.
Zubereitung
Ananas köpfen, dick schälen, in
sechs Scheiben schneiden, harten Kern herausschneiden. Milch, Eier, Mehl
und Vanillinzucker verrühren.
Kokosfett zum Ausbacken in einem hohen Topf
erhitzen. Ananasscheiben in den Teig tauchen, im Fett 4 Min. ausbacken.
Schlagsahne steif schlagen, mit Eierlikör
vermischen, zu den Beignets servieren.
Zubereitung
Mehl, Backpulver, Eier und Honig verrühren.
Ananasscheiben zuerst in etwas Mehl dann im Teig wenden.
Pflanzenfett in der Friteuse auf 170°C
erhitzen. Ananasscheiben in 4 Min. fritieren und gut abtropfen lassen.
Puderzucker darübersieben.
Zubereitungszeit 18 Minuten
Zubereitung
Mehl mit Ei, Milch, Backöl Zitrone, Salz
und Vanillezucker verrühren und etwas ausquellen lassen.
Äpfel schälen, mit etwas Zitronensaft
beträufeln. Mit einem Kartoffelausstecher kleine Kugeln ausstechen.
Diese mit einem Löffel im Teig wenden.
Pflanzenfett in der Friteuse auf 180°C
erhitzen. Apfelkugeln portionsweise in 3 Min. fritieren. Gut abtropfen
lassen und mit Puderzucker besieben.
Zubereitungszeit
30 Minuten
Zubereitung
Margarine, Zucker, Vanillinzucker und Eigelb
schaumig rühren, abwechselnd Mehl und Sahne dazugeben, dann die Nüsse
und den Rum hinzufügen. Zuletzt das zu steifem Schnee geschlagene
Eiweiß unterheben. Die ausgestochenen und geschälten Äpfel
in dicke Scheiben schneiden, diese in Mehl wenden und in den Teig tauchen.
Sie müssen ganz damit überzogen sein. Je 2-3 Ringe gleichzeitig
in 180 Grad heißem Fett ausbacken. Abtropfen lassen, mit Puderzucker
überstäuben und heiß oder kalt servieren.
Zubereitung
Die geriebenen Mandeln mit Zucker und Kirschwasser
vermengen.
Pfirsiche abziehen, halbieren und den Kern
herausnehmen. Mit der Mandelmasse füllen, die Schnittstellen in Mehl
tauchen und die Hälften wieder zusammenfügen (fest andrücken)
und nacheinander in Mehl, verschlagenen Eiern und den gehackten Mandeln
wenden. In 175 Grad heißem Öl 3.5 Minuten fritieren.
Zubereitung
In das gesiebte Mehl eine Grube machen, die
zerbröckelte Hefe hineingeben.
Die Hefe mit einem Teelöffel Zucker und
etwas lauwarmer Milch unter Zunahme von etwas Milch in der Grube zu einem
dickflüssigen Vorteig anrühren An einem warmen Ort zugedeckt
etwa 1/2 Stunde gehen lassen.
Zucker, Salz und den Vanillezucker über
das Mehl streuen. Die restliche Milch mit Butter erwärmen und lauwarm
über das Mehl geben Den Teig tüchtig abschlagen bis er Blasen
zeigt und glatt von der Schüssel löst.
An einem warmen Ort zugedeckt erneut etwa
1/2 Stunde gehen lassen, bis sich der Teig um das doppelte seines Umfanges
vermehrt hat.
Nun wen Teig auf dem Tisch etwa 1-1,5 cm ausrollen,
und z.B. mit einem Glas runde Formen ausstechen. Diese ausgestochenen Formen
erneut mit einem Tuch bedecken und zum 3. Mal gehen lassen.
Die ausgestochenen Scheiben nun in eine auf
200°C vorgeheizte Friteuse, oder einen Topf mit heißen Öl
geben.
Nach ca. 8-10 min. aus der Friteuse nehmen,
das Fett etwas abtropfen lassen.
Um den Berliner zu füllen, einen Spritzbeutel
mit einer feinen Spitze und der Füllung in den Berliner stechen um
die Füllung einzubringen.
Anschliessend den Berliner im Zucker Puderzucker
oder ähnliches wenden.
Zubereitung
Zunächst für den Teig die Eier mit
dem kalten Wasser verquirlen, dabei aber nicht schaumig schlagen. Salz,
Öl und schliesslich Mehl hinzufügen und so lange mit dem Rührbesen
schlagen, bis sich alles zu einem glatten Teig verbunden hat. Eine halbe
Stunde quellen lassen.
In einer möglichst beschichteten Pfanne
von 18 - 20 cm Durchmesser äusserst dünne Crêpes backen.
Die Pfanne dafür mit Öl auspinseln, doch die Crêpes blass
halten.
TIP: Dies kann bereits am Vortag geschehen.
Die Teighüllen aufeinandergestapelt, in Folie verpackt, vor dem Austrocknen
schützen.
Die Pilze mit kochendem Wasser überbrühen
und einweichen. Das Fleisch mit der Stärke vermengen. Möhre und
Lauch in streichholzfeine Streifen schneiden, ebenso den Bambus, die Frühlingszwiebeln
in Ringe. Nach halbstündigem Einweichen die Pilze abtropfen, Stiele
herausschneiden, Hüte in Streifen schneiden.
Zwiebel, Knoblauch und Ingwer fein hacken,
im heissen Öl anbraten. Bevor sich die Würfel braun färben,
das Fleisch hinzufügen und krümelig braten. Pilze, Möhre,
Lauch, Bambus und Frühlingszwiebeln in dieser Reihenfolge dazugeben
und mitbraten. Mit Sojasauce, Sherry, Salz, Pfeffer und Zucker würzen.
Noch einmal gut mischen und abkühlen lassen.
In die Hüllen packen und Röllchen
formen. Mit Eiweiss zukleben.
Die Frühlingsrollen schwimmend in heissem
Öl goldbraun backen.
Tip: am besten erst einmal ca. 4 Minuten fritieren,
bis sie hellbraun sind. Mit einer Siebkelle herausnehmen und auf Küchenpapier
abtropfen lassen. Wenn alle fritiert sind, die Frühlingsrollen nochmals
in die Wok oder Friteuse geben, bis sie goldbraun und knusprig sind. Wieder
abtropfen lassen und servieren.
Gerade bei diesen kleinen Röllchen darauf
achten, daß sie nicht zu stramm gewickelt werden.
Frühlingsrollen können nach dem
ersten Fritieren eingefroren werden. Der zweite Fritiervorgang erfolgt
dann nach dem langsamen Auftauen, kurz vor dem Servieren.
Chinesische Frühlingsrollen sind wesentlich
kleiner, als man es aus den China-Restaurants kennt: nur etwa männerdaumenlang
und -dick.
Pro Portion rechnet man mindestens drei. Wenn
Sie sie zum Aperitif servieren, dürfen es ruhig ein paar mehr sein.
Als Hüllen dienen entweder selbstgebackene
Crêpes - jetzt allerdings mit einem Durchmesser von nur etwa 10-11
cm - oder fertiggekaufte Hüllen aus der Tiefkühltruhe im Asienladen.
Es gibt zwei Arten: die kantonesischen, die glatt wie Nudelteig sind, und
die Shanhai-Variante, die dünn und transparent wie Reispapier sind.
Für die Füllung gibt es eine Menge
verschiedener Rezepte. Man kann auch nach eigener Laune und nach dem jeweiligen
Vorrat sich was einfallen lassen.
Zubereitung
Bis auf die Pilze und den Eischnee alles vermengen,
dann den Eischnee unterheben. Die Champignons einzeln durch den Teig ziehen
und in heissem Öl goldbraun backen. Als Vorspeise ist ein Kräuterrührei
und Reis ganz lecker.
Für das Rührei alle Gartenkräuter,
derer man habhaft werden kann, kleinschneiden und kurz vor dem Stocken
unterheben.
Zubereitung
Hier ein sehr populäres Gericht aus Honkong,
das der Vorliebe der Chinesen nach Kontrast zwischen knuspriger und zarter
Struktur entgegenkommt: eine zarte, cremige Füllung, eingehüllt
in einem knusprig fritierten Teig. Das Rezept schmeckt auch ohne Krabbenfleisch.
Die Kokosnußcreme in eine Schüssel
hobeln oder raspeln.
Das Krabbenfleisch, Salz und Pfeffer dazugeben.
Die Stärke und etwas von der Milch hinzufügen
und zu einer glatten Paste verrühren. In eine Pfanne geben und bei
mittlerer Flamme erhitzen. Dabei nach und nach die restliche Milch einrühren.
Wenn die Mischung dick geworden ist, vom Feuer nehmen.
Die Paste in einen flachen viereckigen und
mit Öl ausgestrichenen Behälter gießen und 2 Stunden in
den Kühlschrank stellen oder zugedeckt über Nacht stehenlassen.
Den Teig zubereiten: Das Mehl und die Stärke
in eine Schüssel sieben und das Backpulver dazugeben. Nach und nach
das Wasser einrühren. Den glatten, flüssigen Teig bei Zimmertemperatur
mindestens 30 Minuten ruhen lassen. Dann das Öl darunterrühren.
Die erstarrte Milchmischung mit einer geölten
Spatel lösen und in 32 rautenförmige Stücke schneiden.
Die Wok zur Hälfte mit Öl füllen
und auf 190 Grad erhitzen. Die Stücke nacheinander in den Teig tauchen
und etwa 3 Minuten fritieren, bis sie goldbraun sind. Nur soviel Stücke
auf einmal in die Wok geben, daß sie frei im Öl schwimmen können.
Mit der Siebkelle herausnehmen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen.
Etwaige Teigfäden an den Rändern
wegschneiden.
Um sie außen knusprig zu machen, werden
die Stücke ein zweites Mal bei 190 Grad etwa 1 Minute fritiert. Wieder
auf Küchenkrepp abtropfen lassen und sofort servieren.
Ausreichend für 8 Personen.
Zubereitung
Zutaten zu einem Teig verrühren, Bananenstücke
darin wälzen, in Öl ausbacken.
Zubereitung
Mehl, Eigelb, Weisswein, Öl und Salz
zu einem glatten Teig rühren und 20 Min. quellen lassen.
2 Eiweiss mit Zucker steif schlagen und unter
den Teig heben. Feigen schälen, durch den Teig ziehen und fritieren.
Himbeeren pürieren, Joghurt zugeben und mit Zucker abschmecken. Zitronensaft,
Joghurt und Zucker verrühren.
Himbeerpüree und Zitronenjoghurt mit
gebackenen Feigen anrichten.
Zubereitung
Camembert 2 x panieren und langsam in reichlich
Fett backen.
Auf Küchenkrepp abtropfen lassen und
mit Preiselbeermarmelade servieren! Tips: Geht schnell
Zubereitung
Im Mai und im Juni blüht wieder der Holunder
(oder, wie wir in Bayern sagen, der Holler). Seine gelb-weissen Dolden
sind überall in Deutschland zu finden, und das im wahrsten Sinne des
Wortes: Der zur Familie der Geissblattgewächse gehörende Strauch
wächst nicht nur in Wald und Feld, sondern ist auch in vielen Gärten
und sogar auf Geröllhalden zu finden.
In früheren Zeiten ersetzten die Blüten
und Blätter, die Rinde und die Wurzeln so manche Hausapotheke, hauptsächlich
als Tee.
Für das Dessert unseres heutigen "Dinner
for two" braucht ihr etwa 6-8 voll aufgeblühte, frisch geschnittene
Hollerblüten. Beim Sammeln bitte möglichst Büsche wählen,
die abseits der Strassen stehen. Die Dolden (sie müssen wirklich voll
aufgeblüht sein) nicht abreissen, sondern abschneiden.
Hollerkiacherl werden meistens mit Pfannkuchen-
oder Bierteig zubereitet. Wir werden diesmal aber ein Rezept mit einem
Weinteig ausprobieren. Ob das Fritierfett die richtige Temperatur hat,
könnt ihr herausfinden, indem ihr den Stiel eines Holzkochlöffels
in das Fett haltet. Wenn kleine Luftbläschen aufsteigen, ist das Fett
heiss genug. Aber Vorsicht, dass Ihr nicht gleich anschliessend den Stiel
in den Mund nehmt, um das Fett abzuschlecken! Wusstet Ihr eigentlich, dass
man aus Hollerblüten auch Sekt selbst machen kann? Getrunken wird
er als erfrischende Limonade, weil er nur einen geringen Alkoholgehalt
hat.
Die Holunderdolden etwas ausschütteln,
um evtl. zwischen den Blüten sitzende Insekten zu entfernen. Wenn
Ihr am Schluss nur noch den Stiel in der Hand habt, dann habt Ihr zu fest
geschüttelt. Bitte die Holunderdolden nicht waschen! Mehl, Weisswein
und Salz verrühren, 1/2 Stunde ausquellen lassen, danach die Eier
und den Rum unterrühren. Der Teig soll dünnflüssig sein,
falls nötig, kann man noch etwas Wein unterrühren.
Das Fett auf 180 Grad erhitzen (am besten
in einer Friteuse).
Holunderdolden am Stiel fassen und einzeln
durch den Backteig ziehen, sofort ins heisse Fett geben und in 2 bis 3
Minuten ausbacken. Danach kurz auf einem Küchentuch abtropfen lassen,
mit Puderzucker bestäuben und sofort servieren.
Zubereitung
Mehl, Wasser und Salz verrühren, die
Eier darunterschlagen und 30 Minuten quellen lassen. Die frisch gepflückten
Holunderblüten (ca. 1cm Stiel dranlassen) in den Teig tauchen und
in heißem Fett 2-3 Minuten ausbacken. Man kann die Blüten auch
von den Dolden zupfen, in den Teig einrühren und so ausbacken, was
allerdings lange nicht so dekorativ aussieht.
Zubereitung
Den Käse in 2-3 Zentimeter große
Würfel schneiden. Scheibe Speck umwickeln und mit einem Zahnstocher
feststecken.
Das Ei gut verquirlen. Die Spießchen
zuerst in Mehl wenden, in Ei tauchen und in Semmelbrösel wenden. Die
Panade gut andrücken.
Die Fritters in heißem Fett schwimmend
rundum goldgelb ausbacken.
Zubereitung
Den Speck sehr fein würfeln und im Biskin
auslassen. Die feingehackte Zwiebel hinzufügen und glasig werden lassen.
Dann die zerdrückte Knobi- zehe und ein Bund gehackte Petersilie untermischen
und kurz mitbraten.
Das Krokettenpulver mit einem Schneebesen
in das kalte Wasser einrühren, 10 min quellen lassen, dann die Speck-Kräutermasse
unterkneten. Acht Klöße daraus formen. Semmelmehl und ein Bund
gehackte Petersilie mischen, die Knödel darin wenden und im heißen
Fett (170 Grad) ca. 7 min fritieren.
Versteckte Würstl 1/4 l Wasser Salz 1/4
l Milch 1 Pack Kartoffelpürreepulver (4 Portionen) Pfeffer Muskat
1 Bund Petersilie 30 g Käse, gerieben 6 Rostbratwürstchen (600g)
Mehl zum Wenden Das Wasser mit Salz zum Kochen bringen, von der Kochstelle
bringen, dann die Milch hinzugeben. Das Pürreepulver mit einem Schneebesen
einrühren. Gewürze, gehackte Petersilie und Käse unterrühren,
abschmecken und abkühlen lassen. Die Rostbratwürstchen mehlen
und mit dem Kartoffelteig unkleiden, dabei die Würstchen gut bedecken.
Die Rollen im heißen Fett (175 Grad) ca. 5 min fritieren.
Zubereitung
Hefe in eine Tasse bröckeln und mit Zucker
und zwei El. lauwarmem Wasser bedeckt etwa zehn Minuten gehen lassen.
Lauchzwiebeln putzen, abspülen und in
feine Ringe schneiden. Mehl, Eigelb, aufgegangene Hefe, etwa 180 ccm lauwarmes
Wasser und einen halben Teelöffel Salz verrühren. Abgedeckt an
einem warmen Ort etwa 45 Minuten gehen lassen.
Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen
und zusammen mit den Lauchzwiebeln unter den Teig rühren. Mit Salz
und Pfeffer abschmecken.
Öl erhitzen (Temperatur ist richtig,
wenn sich an einem eingetauchten Holzlöffel kleine Bläschen bilden).
Den fast flüssigen Teig eßlöffelweise ins heiße Fett
geben und etwa 3 Minuten rundherum knusprig und goldbraun backen.
Auf Küchenpapier abtropfen lassen (pro
Stück ca. 75 Kalorien).
Tip: Noch warm zu Bier oder Wein schmecken
die Hefekrapfen am besten.
Zubereitung
Aus der Hefe, etwas Milch und einer handvoll
Mehl bereitest Du ein "Dampfl" (Vorteig). Dieses lässt Du zugedeckt
gehen.
Währenddessen drückst Du die Knoblauchzehen
aus und verrührst sie mit ein paar Tropfen Öl und etwas mehr
Wasser.
Wenn das Dampfl schön aufgegangen ist,
vermengst Du es mit dem restlichen Mehl und salzt es leicht. Dann knetest
Du es mit soviel warmer Milch, bis daraus eine brotteigähnliche Masse
entsteht.
Mit etwas Mehl bestäuben und wieder gehen
lassen.
Dann auf einem bemehlten Brett runde Fladen
ausrollen und in heissem Fett beidseitig hell ausbacken.
Mit dem Knoblauch bestreichen, salzen und
mampfen.
Zubereitung
Aus dem Mehl, Eiern, Milch, Wasser, Salz und
Gewürzen wird ein Teig gemacht. (Er wird geschlagen bis er Blasen
bildet) Dann werden die Blüten/Blätter hinein getaucht, so dass
sie mit Teig gut überzogen sind und werden anschliessend in heissem
Fett oder Öl fritiert.
Zutaten für etwa 25 Stück:
500 g Mehl,
20 g Hefe,
1/8 l lauwarme Milch,
1 Prise Salz,
100 g Butter,
100 g Zucker,
1 Paket Vanillezucker,
1 Ei,
2 cl Zwetschgenwasser,
abgeriebene Schale von 1 Zitrone,
700 g Schmalz,
Puderzucker zum Bestäuben.
Zubereitung:Das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken. Die Hefe und die Hälfte der lauwarmen Milch in die Mulde geben, etwas Mehl vom Rand hineinrühren. Die Schüssel mit einem Tuch abdecken, und den Vorteig etwa 30 Minuten im offenen Backofen bei bei ca. 40 C. Grad gehen lassen. Dann die restliche Milch, das Salz, die zerlassene Butter, Zucker, Vanillezucker, Ei, Zwetschgenwasser und die Zitronenschale zum Vorteig geben und durchkneten. Den Teig mit einem Holzlöffel so lange schlagen, bis er Blasen wirft. Zugedeckt weitere 30 Minuten im offenen Backofen (50 Grad) gehen lassen. Dann den Teig auf ein leicht bemehltes Blech geben und noch einmal tüchtig durchkneten. Mit einem Löffel kleine Teigstücke abstechen, daraus auf dem bemehlten Brett Kugeln formen. Die Kugeln wieder abdecken und noch einmal 30 Minuten gehen lassen. Jede aufgegangene Teigkugel in die leicht bemehlte linke Handfläche legen. Mit den Fingern der rechten Hand die Kugel so auseinanderdrücken, dass die Fläche in der Mitte ganz dünn ist und am Rand ein gleichmäßig dicker Wulst entsteht.
Das Schmalz erhitzen, die Küchle schwimmend darin ausbacken. Mit Löffel und Gabel umdrehen, wenn sich ein Hütchen gebildet hat. Vorsicht, dass in die Mitte der Küchle kein heißes Fett gelangt, sie müssen dort ganz weiß bleiben. Wenn der Wulst auf der unteren Seite knusprig braun ist, die gegarten Küchle mit der Schaumkelle aus dem Fett heben, abtropfen lassen und noch heiß mit Puderzucker bestreuen.
Am besten schmecken die Küchle, wenn sie heiß aus dem Fett kommen. Aber dann kann man sich mit ihnen schnell den Magen verderben. Besser ist es, man isst sie kalt zu heißem Kaffee.